Immobilienerbrecht

Gelbe Rechtsanwälte – Ihre Experten rund um Immobilienerbrecht

Immobilien bilden den Mittelpunkt des familiären Zusammenseins, sind Rückzugsort und Familienerbe. Darüber hinaus gehören sie zu den beliebtesten Formen der Geldanlage. Sie sind also nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich sehr bedeutsam.

Da ist es nicht verwunderlich, wenn man immer wieder zu hören bekommt, dass sich Erben um eine Immobilie streiten. Fällt nämlich eine Immobilie nicht einem Alleinerben zu, sondern mehreren Erben im Rahmen einer Erbengemeinschaft, so birgt dies hohes Konfliktpotential.

Typische Konflikte im Immobilienerbrecht – Teilungsversteigerung

Der Vater verstirbt und per gesetzlicher Erbfolge erben seine Ehefrau und seine beiden Kinder unter anderem ein zum Nachlass gehörendes Haus. Die Mutter möchte das Haus weiter selbst bewohnen. Die Kinder hingegen sind der Auffassung, dass die Immobilie zu groß für die nunmehr alleinstehende Mutter sei und daher möchte der Sohn, dass die Immobilie verkauft wird. Die Tochter wiederum möchte das Haus lieber vermieten. Die Konsequenz aus dieser Gemengelage ist letztlich häufig eine Teilungsversteigerung der Immobilie, die auch in einer vormals intakten Familie hohes Streitpotenzial birgt.

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Björn Jennert

Rechtsanwalt
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Was Immobilieneigentümer beachten sollten, damit der Erbfall nicht zum Streitfall und die Steuerlast reduziert wird

Immobilieneigentümer sollten auf jeden Fall entsprechende Regelungen in Ihrem Testament treffen. Darüber hinaus können Schenkungen und Übertragungsverträge zu Lebzeiten in mehrfacher Hinsicht sinnvoll sein. Oft steht dabei die Reduzierung der Steuerlast im Vordergrund. Bei größeren Vermögensmassen können die Steuerfreibeträge alle 10 Jahre optimal ausgenutzt werden.

Aber auch die Erhaltung des Familienvermögens kann auf diese Weise sichergestellt werden. Bei Übertragungsverträgen sollten Sie allerdings stets auf die eigene Absicherung achten! Dies kann in Form von Nießbrauch, Wohnungsrecht, Leibrente oder anderen Gestaltungsmitteln geschehen. Denn gerade wirtschaftliche Einheiten, wie Immobilienvermögen oder ein Unternehmen werden bei Streit unter den Miterben nicht selten zerschlagen. Eine sinnvoll geregelte Übertragung auf die nächste Generation kann nicht nur die Zersplitterung von Vermögenswerten verhindern, sondern auch einem Streit unter den Angehörigen über die Verteilung des Nachlasses vorbeugen.

Familienpools oder Familienstiftung bei größeren Vermögenswerten

Als besondere Gestaltungsmittel bei größeren Vermögenswerten ist zudem die Gründung eines so genannten Familienpools oder einer Familienstiftung denkbar, um das Familienvermögen auf Dauer innerhalb der Familie zu halten. Weitere Motive für die Übertragung von Immobilien zu Lebzeiten können die Minderung von Pflichtteilsansprüchen einzelner Nachkommen sein, oder der Wunsch den Grundbesitz der Familie vor dem Sozialamt zu schützen. Andernfalls könnte es passieren, dass jemand, der ein Pflegefall wird und seine Pflegekosten nicht selber bezahlen kann, seinen Grundbesitz zur Begleichung dieser Kosten veräußern muss.

Sofern eine vorweggenommene Erbfolge zu Lebzeiten in Erwägung gezogen wird, sollte vorab immer eine Beratung durch eine auf Erbrecht spezialisierte Anwaltskanzlei erfolgen, da die Vor- und Nachteile bei Übertragungen genau gegeneinander abgewägt werden müssen. Im Falle der Übertragungen von Grundbesitz sollten auf jeden Fall Absicherungen für den Übertragenden eingebaut werden, um möglicherweise später auftretende Probleme zu vermeiden.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, wie eine für Sie optimale Gestaltung aussieht. Wir beraten und vertreten Sie in allen rechtlichen und steuerrechtlichen Fragen rund um Ihre Immobilien – von der Gestaltung durch Testamente oder Übertragungsverträge bis zur Vertretung im Erbstreit.

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