Testamentsanfechtung

Teaser Testamentsanfechtung

Oftmals ist der Inhalt eines Testaments für die Hinterbliebenen nicht nachvollziehbar. Teilweise erscheint es sogar zweifelhaft, ob die letztwillige Verfügung tatsächlich die Vorstellungen und Wünsche des Erblassers widerspiegelt. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn zuvor gewisse Krankheitsbilder vorgelegen haben oder der Verdacht einer Fälschung besteht.

Bei Anhaltspunkten für die Testierunfähigkeit des Erblassers oder anderweitigen Zweifeln an der Rechtsgültigkeit eines Testaments besteht die Möglichkeit der Testamentsanfechtung.

Seit 20 Jahren steht unsere Kanzlei ihren Mandanten in allen Facetten des Erbrechts als professioneller Partner zur Seite. Als Experte in allen Belangen der Testamentsanfechtung beraten wir Sie vollumfänglich im Hinblick auf die Erfolgsaussichten einer Anfechtung und unterstützen Sie bei der Ermittlung der Tatsachen, die für eine Testierunfähigkeit oder die Unwirksamkeit des Testaments sprechen.

Testament anfechten – wann es sich lohnt und wann nicht

In einigen Fällen gibt es Anhaltspunkte dafür, dass bei einem Erblasser im Zuge der Erstellung seines Testaments eine Testierunfähigkeit vorlag. Diese ist insbesondere auf spezifische Krankheitsbilder zurückzuführen. Eine Medikamenteneinnahme alleine reicht in der Regel nicht aus. Vielmehr handelt es sich hierbei um schwerwiegende Krankheiten wie Demenzen, organische Psychosyndrome, Wahnkrankheiten, Schizophrenien, Manien, schwere Depressionen sowie schwere geistige Behinderungen.

Besonderes Augenmerk ist auf die Testierunfähigkeit in folgenden Fällen zu legen:

  • Höheres Alter
  • Heimunterbringung oder andere Form von Pflege
  • Bereits früher dokumentierte, psychiatrische oder neurologische Erkrankungen
  • Betreuung
  • Pflegestufe wegen psychischer Erkrankungen

Eine Testamentsanfechtung ist außerdem in Betracht zu ziehen, wenn dem Erblasser ein entscheidender Irrtum beim Aufsetzen seiner letztwilligen Verfügung unterlaufen ist, und das Geschriebene nicht den tatsächlichen Vorstellungen und Wünschen des Verstorbenen entsprechen kann. Dies trifft beispielsweise dann zu, wenn sich der Verfasser offensichtlich verschrieben oder hinsichtlich der eigentlichen Bedeutung des Geschriebenen geirrt hat.

Auch Bedrohung und arglistige Täuschung des Erblassers beim Verfassen seiner letztwilligen Verfügung können im Nachhinein die Unwirksamkeit des Testaments zur Folge haben und damit dessen Anfechtung rechtfertigen.

Von entscheidender Bedeutung ist zudem die Vielzahl der Testamente, die aufgrund von Formmängeln oder dem Verdacht einer Fälschung unwirksam sind. Im Erbrecht bestehen gesetzliche Formvorschriften, die bei der Erstellung eines Testaments unbedingt zu beachten sind. Letztwillige Verfügungen, die diesen juristischen Vorgaben nicht entsprechen, werden als rechtsungültig eingestuft.

Sollten Sie mit dem Gedanken spielen ein Testament anzufechten, sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Erbrechtsexperten zu Rate ziehen. Nur so können Sie sicherstellen, dass sämtliche juristischen Möglichkeiten der Testamentsanfechtung ausgeschöpft werden und Ihnen im Nachhinein das Erbe zugesprochen wird, das Ihnen auch tatsächlich zusteht.

Erfolgreiche Testamentsanfechtung mit einem kompetenten Partner

Verlassen Sie sich bei der Testamentsanfechtung auf einen Erbrechtsexperten mit Erfahrungswerten aus über 20 Jahren anwaltlicher Praxis. Unsere auf Erbrecht spezialisierten Anwälte stehen Ihnen nicht nur beratend in Bezug auf die Erfolgsaussichten Ihres individuellen Falls zur Seite, sondern unterstützen Sie zudem mit Nachdruck bei der Durchsetzung Ihrer Interessen.

Gerne vermitteln wir Ihnen auch kompetente Sachverständige und prüfen bereits vorhandene Gutachten auf ihre Schwachstellen.

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Gründe ausreichen, um ein Testament anzufechten? Oder brauchen Sie Hilfe bei der Ermittlung der Tatsachen, die für eine Testierunfähigkeit sprechen?

Kontakt

Tim Ladwig

Rechtsanwalt
Vorsorgeanwalt

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